Ist Alzheimer eine Begleiterscheinung unserer gesteigerten Lebenserwartung?

Kann ich HEUTE etwas tun, damit ich im hohen Alter noch geistig fit bleibe?
Mögliche Antworten und Ansätze finden Sie hier.
Autor: Janine Scholl
Date: 19.12.2016
Alzheimer-Demenz ist eine von vielen Demenz-Formen. Sie ist jedoch am häufigsten verbreitet. Bekannt sind auch Demenz infolge eines Schädel-Hirn-Traumas, Parkinson-Demenz oder medikamentös bedingte Demenz, um nur einige weitere Formen zu nennen.

Es gibt Alzheimer-Experten, die der Ansicht sind, dass unsere Gene bestimmen, ob wir an Alzheimer erkranken oder nicht. Heute wissen wir jedoch, dass unser Lebensstil ausschlaggebend ist, ob wir die Vererbung/Veranlagung "aktivieren". 
Epigenetik nennt sich dieser Forschungszweig. Hier nun ein möglicher Ansatz einer "Kurzanleitung", um nicht ins Reich des Vergessens zu rutschen:
  • In unserem Gehirn werden Nervenzellen (Neuronen) mit Synapsen verbunden. Je häufiger diese Verknüpfungen in Form von "sich an Erlebnisse erinnern", "Visionen für die Zukunft schmieden", "zwischenmenschlich sich austauschen", "Fremdsprachen auffrischen" usw. aktiviert werden, desto weniger laufen diese Zellen Gefahr dem programmierten Zelltod (Apoptose) zum Opfer zu fallen.
  • Je älter wir werden, desto eher haben wir das Bedürfnis uns zurückzuziehen. Aber wir müssen vermeiden, dass nicht das Gefühl aufkommt "nicht mehr gebraucht zu werden". Denn dann werden neuronale Verknüpfungen gelöscht!
  • Langfristige Schlafdefizite vermeiden! Im sogenannten Hippocampus (ein Teil des Gehirns) werden Informationen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis verschoben. Der Hippocampus hat jedoch nur begrenzt "Speicherplatz" und muss daher Informationen immer wieder in den Neocortex auslagern. Dieser "Daten-Upload" geschieht nachts im Schlaf, während wir nicht von unserer Umwelt abgelenkt werden können. Wichtig: Jegliche Stimulanzien ausschalten (Handy, Radiowecker oder Telefon Ladestation nicht im Schlafzimmer, kein Zuviel an Alkohol oder Essen)!!
  • Neuronale Zellvermehrung unterstützen mit äusseren Reizen.  Dazu gehört Tageslicht, Bewegung, angeregte Diskussionen führen und neue Sachen lernen (Malen, Gedichte, Schach, Tanzen).
  • Fordern Sie Ihre rechte und linke Gehirnhälfte heraus und wechseln Sie die Hand bei regelmässigen Abläufen wie Zähneputzen, Staubsaugen, Brot streichen....
  • Regelmässige Entspannung baut das Stresshormon Cortisol ab und damit auch das Absterben von Nervenzellen.
  • Seien Sie körperlich aktiv! Wir sind evolutionsbedingt auf Bewegung getrimmt und somit halten Sie Körper wie auch Gehirn fit.
  • Leiten Sie frühzeitig Schwermetalle aus! Untersuchungen an Alzheimer Verstorbenen haben gezeigt, dass diese extrem hohe Werte an Schwermetallen im Gehirn hatten. Mittels der Messmethode Oligoscan in meiner Praxis lässt sich Ihre Belastung mit toxischen Metallen innert 3 Minuten messen. Danach erläutere ich Ihnen Ihr individuelles Ausleitungskonzept, um sich von diesen Vergiftungen zu befreien.
  • Neben dem geistigen Futter, benötigen unsere Hirnzellen auch Spurenelemente, Mineralstoffe und die richtigen Fette. Mittlerweile zeigen viele gross durchgeführte Untersuchungen, dass die Bildung von Ketonen im Körper enorm wichtig ist. Ketone sind nicht nur optimales "Kraftfutter" fürs Gehirn, sondern auch in der Lage, dieses effektiv zu schützen. Kokosfett hat übrigens auch eine antivirale, antifungizide und antibakterielle Wirkung (zum Thema Kokosfett sind einige Bücher auf dem Markt). Qualitativ hochwertiges Kokosfett können Sie in unserer Praxis beziehen.
Demenz ist eine direkte Folge unseres überzivilisierten, bewegungsarmen und denaturierten Lebensstils. Ändern Sie das noch heute!


Auszüge aus meiner Auflistung finden Sie in diesem Artikel:



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