Miasmatische Homöopathie

Die miasmatische Homöopathie geht einen Schritt weiter als die klassische Homöopathie. In dieser Therapieform erkannte schon der Urvater der Homöopathie (Dr. Samuel Hahnemann) ein grosses Potential in der Gesundheitsversorgung.
Autor: Marcel Scholl
Date: 01/29/2017

Am Ende seiner Schaffenszeit begründete Dr. Samuel Hahnemann die Miasmatik mit drei Miasmen (Psora, Sykosis, Syphilis).


„Das chronische Siechthum ließ sich durch alles dieß im Grunde nur wenig in seinem Fortgange vom homöopathischen Arzt aufhalten und verschlimmerte sich dennoch von Jahre zu Jahre. Dieß war und blieb der schnellere oder langsamere Vorgang solcher Kuren aller unvenerischen, beträchtlichen, chronischen Krankheiten, selbst wenn sie genau nach den Lehren der bis hierher bekannten homöopathischen Kunst geführt zu werden schien. Ihr Anfang war erfreulich, die Fortsetzung minder günstig, der Ausgang hoffnungslos.“



Die Anwendung der miasmatischen Homöopathie verlangt die genaue Kenntnis über die Organsprache der Krankheitssymptome, sowie über die Wirkung der Mittel auf den Organismus.

Bis heute kennen wir sieben Miasmen, welche in irgendeiner Form im Krankheitsbild vorhanden sein können (z.B. aktiv oder latent -> symptomlos).

Im Miasma PSORA finden wir z.B. Psoriasis oder Neurodermitis im Anfangsstadium, die sich durch stark juckende Hautausschläge bemerkbar machen. Es handelt sich hier um funktionelle Störungen. Die Psora alleine bringt keine Strukturveränderungen von Organen hervor.

Das Miasma SYKOSE hingegen ist eine Steigerungsform im Verlauf der Krankheit und signalisiert über Ausscheidungen, Entzündungen oder Gewebeverhärtungen das aktuelle Stadium der Erkrankung. Dies kann eine Blasenentzündung sein oder häufig Schwächen im Urogenitaltrakt.

Heutzutage finden wir viele Krankheitsbilder im Miasma der SYPHILINIE und KARZINOGENIE. Wir haben tumoröse Veränderungen und im ersteren Fall Missbildungen und zerstörerische Prozesse. Der Organismus reagiert in diesem ungünstigen Fall mit einem Notfallprogramm, indem er Teile aus dem System ausgrenzt und damit versucht, andere Funktionen zu erhalten oder zu schützen.
Wenn die Zerstörung noch nicht zu weit fortgeschritten ist, kann mit der miasmatischen Therapie eine Verlangsamung oder im Erfolgsfall eine Heilung erzielt werden.
Eine genaue Abklärung und ein Behandlungskonzept sind sehr zu empfehlen, auch begleitend zu einer schulmedizinischen Behandlung.

Im Behandlungsablauf müssen die Ursachen gesucht werden, das passende Therapiekonzept ausgearbeitet, sowie die Mittelwahl definiert werden.

Lesen Sie weiter, die Aufgabe des Miasmatikers

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