Miasmatische Homöopathie (Miasmatik)

Neues Therapieangebot in der Praxis: Marcel Scholl, Homöopath, Paramed Akademie, Baar
In der miasmatischen Homöopathie steckt ein grosses Potential in der Gesundheitsversorgung.
Autor: Marcel Scholl
Date: 02/02/2017
Die Anwendung der miasmatischen Gesetze verlangt ein genaues Wissen über die Körpersprache der Krankheitssymptome, sowie über die Wirkung der Mittel auf die Organe. Bis heute kennen wir sieben Miasmen, welche in irgendeiner Form im Krankheitsbild vorhanden sein können (z.Bsp. aktiv oder latent -> symptomlos).

Im Miasma PSORA finden wir z.Bsp. Psoriasis oder Neurodermitis im Anfangsstadium. Wir haben es hier mit einer Fehlfunktion in unserem Organismus zu tun, welche über die Haut eine Mitteilung macht.
Im Behandlungsablauf müssen die Ursachen gesucht werden, das passende Therapiekonzept ausgearbeitet, sowie die Mittelwahl definiert werden.

Das Miasma SYKOSE hingegen ist eine Steigerungsform im Verlauf der Krankheit und signalisiert über Ausscheidungen, Entzündungen oder Gewebsverhärtungen das aktuelle Stadium der Erkrankung. Dies kann eine Blasenentzündung sein oder häufig Schwächen im Urogenitaltrakt.

Heutzutage finden wir viele Krankheitsbilder im Miasma der SYPHILINIE und KARZINOGENIE. Wir haben tumoröse Veränderungen und im ersteren Fall Missbildungen und zerstörerische Prozesse. Der Organismus reagiert in diesem ungünstigen Fall mit einem Überlebens-Verfahren, indem er Teile aus dem System ausgegrenzt um damit versucht, andere Funktionen zu erhalten oder schützen.
Wenn die Zerstörung noch nicht zu weit fortgeschritten ist, kann mit miasmatischen Therapien eine Verlangsamung oder im Erfolgsfall eine Heilung erzielt werden.
Eine genaue Abklärung und ein Behandlungskonzept sind sehr zu empfehlen, auch begleitend zu einer schulmedizinischen Behandlung.

Ablauf einer Behandlung

Zuerst erfolgt eine Fallaufnahme (Anamnese). In einem ca. 1 stündigen Gespräch nehme ich Angaben und Symptome des Patienten auf und versuche mir ein Bild vom Zustand der Erkrankung zu machen. Wenn bereits eine ärztliche Diagnose vorhanden ist, erleichtert dies die Abklärung. Bei einem dringenden Verdachtsmoment ist diese unerlässlich und wird dann im Gespräch erwogen.

Wann ist eine miasmatische Behandlung empfehlenswert?

Die Aufzählung der pathologischen Krankheitsbezeichnungen sprengt hier den Rahmen, deshalb führe ich einzelne Beispiele auf:
Wir unterscheiden zwischen akuten und chronischen Zustände. 
- Akut: bei Unter- oder Überhitzungen des Körpers sowie bei Überanstrengungen.
- Chronisch: bei rezidivierenden (bedeutet "wiederkehrenden") Krankheiten. Zum Beispiel Heuschnupfen oder
  rheumatische sowie gichtartige Beschwerden.
- Verletzungen die nicht chirurgisch behandelt werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass Vorbereitungen auf
  Operationen und Nachbehandlungen durchaus Sinn machen.
- Vergiftungen (Insekten, Tiere, Alkoholmissbrauch)
- Schock, Schreck, Kummer (wie Liebeskummer oder Kummer durch Verlust oder Enttäuschung)
- Mobbing und Stress (wie Burnout, Überforderung oder der Unfähigkeit zum Aufnehmen, Lernen, Lernschwäche)
- ADS und ADHS
- Krebs, Tumore, Fibrome (wie Gewebsverhärtungen aller Art)
- MS, Diabetes sowie Autoimmunerkrankungen
- Unter- oder Überfunktion von Organen sowie Hormonsystem (wie Schilddrüse, Hashimoto-Thyreoiditis)
- Unerfüllter Kinderwunsch (wie hormonell bedingte Schwäche)
- Warzen, Pilze sowie Hautveränderungen
- Haarausfall, kreisrund oder grossflächig (Haarwurzel - Störung)

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  • TRACHIMEDI Praxis für Naturheilverfahren
    Janine & Marcel Scholl
    Chamerstrasse 11
    CH-6331 Hünenberg
    Tel.: 041 783 05 55

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